Peter Altmaier

Peter Altmaier ist seit 2013 Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes. Zuvor war der Volljurist u.a. Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Der gebürtige Saarländer (* 18. Juni 1958 in Ensdorf, Saar) gehört seit 1994 dem Deutschen Bundestag an, seit 2008 ist er stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Saar. Zudem ist er Ehrenpräsident der Europa-Union Deutschland.

Peter Altmaier absolvierte von 1980 bis 1988 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, 1986 das Aufbaustudium „Europäische Integration“.

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Uwe Conradt

Uwe Conradt (geb. am 31.März 1977 in Saarbrücken) ist seit Mai 2016 Direktor der LMS und Geschäftsführer der Saarland Medien GmbH. In seiner Funktion als Direktor der LMS ist er Mitglied der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) sowie des Fachausschusses 3 – Medienkompetenz.

Zudem gehört er seit Juni 2009 dem Saarbrücker Stadtrat und seit 2013 dem Institut für Europäisches Medienrecht e. V. an. 2014 wurde er darüber hinaus in das Netzwerk Medien und Regulierung der CDU Deutschlands berufen.

Von August 2012 bis April 2016 war Conradt Abgeordneter des Saarländischen Landtages und übernahm dort u. a. die Aufgabe des medien- und jugendpolitischen Sprechers der CDU Landtagsfraktion.

2012 hat der Diplom-Kaufmann Conradt den Weiterbildungsstudiengang Medienrecht an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz mit dem Abschluss Master of Laws (LL.M.) absolviert.

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Prof. Dr. Dieter Dörr

Professor Dr. Dieter Dörr ist seit 01.10.1995 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und seit dem 01.01.2000 Direktor des Mainzer Medieninstituts.

Er wurde 1952 in Tübingen geboren, legte 1977 die Erste Juristische Staatsprüfung und 1980 die Zweite Juristische Staatsprüfung ab. Von 1982 bis 1984 war er Dozent an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie des Saarlandes. Im Jahr 1983 erfolgte die Promotion zum Doktor des Rechts. Von 1984 bis 1988 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht an der Universität zu Köln und daneben seit 1986 als Dozent an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Köln tätig. 1987 erfolgte die Habilitation durch die Juristische Fakultät der Universität zu Köln. Von 1988 bis 1990 war er zunächst als Vertretungsprofessor und dann als Professor am Institut für Internationale Angelegenheiten der Universität Hamburg tätig und bekleidete von 1990 bis 1995 das Amt des Justitiars beim Saarländischen Rundfunk. Von 1994 bis 1999 war er Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR) Saarbrücken. Seit 2000 ist er sachverständiges Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) und seit 2003 Richter im Nebenamt am Oberlandesgericht Koblenz.

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Helmut Gebauer

Helmut Gebauer (geb. am 20. April 1948 in Saarbrücken) ist Geschäftsführender Gesellschafter der Saarländischen Wochenblatt Verlagsgesellschaft.

Er besuchte die Schule in Saarbrücken und ein Internat in der Schweiz.
Seine Ausbildung absolvierte er im Papiergroßhandel Pagros, danach folgten Volontariate beim Stadtanzeiger und der Saarbrücker Zeitung.

Nach seinem Eintritt am 01.01.1972 in den Wochenspiegel-Verlag, erhielt er 1975 Prokura und wurde am 01.04.1978 alleiniger Geschäftsführer des Verlages, der am 01.01.1999 mit dem Heimat Presse Verlag fusionierte. 2003 wurde der Werbe Vertrieb Saar übernommen. 2005 erschien erstmals DIE WOCH.

Gebauer gehört seit 28.04.1973 dem Vorstand des BVDA (Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter) an und wurde im Frühjahr 2003 zu dessen Präsidenten gewählt. Seit 2013 ist er Ehrenpräsident.

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Peter Stefan Herbst

Peter Stefan Herbst, geboren 1965 in Bonn, ist seit 1988 journalistisch tätig. Als Redakteur, Kolumnist, Korrespondent und Büroleiter arbeitete er für verschiedene Tageszeitungen.

Von 1994 bis 1996 moderierte er gemeinsam mit Christiane Gerboth und Jan Hofer die Talkshow „Riverboat“ im MDR Fernsehen. Herbst war Chefredakteur der „Dresdner Neuesten Nachrichten“ (1995-1999) und der „Lausitzer Rundschau“ (1999-2004).

Zum Chefredakteur der „Saarbrücker Zeitung“ wurde er 2005 berufen. Er ist auch Prokurist der Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH, Sprecher der Chefredakteure der Saarbrücker Zeitungsgruppe und Geschäftsführer der Berliner Medien Service GmbH, deren Hauptstadtbüro 21 Regionalzeitungen beliefert.

Herbst gehört der Jury des Theodor-Wolff-Preises, dem Beirat des Deutschen Zeitungsmuseums und dem Aufsichtsrat der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) an. Er leitet die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und ist Berater der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. Gemeinsam mit Norbert Klein moderiert er das Gesprächsformat „Saartalk“ für SR Fernsehen und „Saarbrücker Zeitung“.

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Reinhard Karger

Reinhard Karger (1961), M.A., hat in Wuppertal theoretische Linguistik studiert. 1991 war er Assistent am Lehrstuhl Computerlinguistik der Universität des Saarlandes, bevor er 1993 zum Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, in Saarbrücken wechselte, für das er bis heute arbeitet.

Acht Jahre, 1993-2000, war er Projektmanager für das zu dem Zeitpunkt weltgrößte Sprachtechnologieprojekt: „Verbmobil – Multilinguale Verarbeitung von Spontansprache“.

Seit 2000 leitet Reinhard Karger die Unternehmenskommunikation des DFKI; 2001 übernahm er zusätzlich die Leitung des dort eingerichteten Deutschen Demonstrationszentrums für Sprachtechnologie. Seit 2011 ist er Unternehmenssprecher des DFKI.

Reinhard Karger ist aktiv in der Jury von „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“, schreibt Artikel und Gastbeiträge für DOKmagazin, DIGITUS, Internet World Business, ZEIT Online oder die FAZ, ist Vorlesepate des bundesweiten Vorlesetags. Auf der CeBIT kuratiert er seit 2002 den Future Talk der Forschungshalle. Er moderierte das Forum Mobile Roboter & Autonome Systeme für die Hannover Messe, die RoboNight der HTW Saarbrücken, den Sommerdialog der Saarlandbotschafter, den europatriates Kongress der SHS Stiftung, Veranstaltungen für SAP SE, die Dillinger Hütte, das BMBF oder das BMWi, Symposien von acatech oder Workshops der ESA, Podiumsdiskussionen für die Max-Planck Gesellschaft oder die Bundeszentrale für politische Bildung.

Reinhard Karger ist Mitglied des Bundesverbands deutscher Pressesprecher (BdP), war von Mai 2014 bis Juni 2017 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI) und ist seit Februar 2017 MINT-Botschafter des Saarlandes.

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Lothar Keller

Lothar Keller, geboren 1965 in Gummersbach, studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Romanistik in Köln und Florenz. Nach der freien Mitarbeit bei Tageszeitungen und Hörfunk, absolvierte er von 1993 bis 1994 ein Volontariat bei VOX Fernsehen in Köln.
1994 bis 1996 war Keller Chef vom Dienst und stellvertretender Redaktionsleiter im SAT-1-Landesstudio Baden-Württemberg.
Seit Mai 1996 ist er Redakteur bei RTL aktuell in Köln und seit November 2000 politischer Korrespondent im Hauptstadtstudio von RTL und n-tv in Berlin. Nach 10 Jahren als Moderator bei RTL aktuell, wechselte Keller 2016 zum RTL Nachtjournal.

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Birgit Kimmel

Birgit Kimmel ist die Pädagogische Leiterin der EU-Initiative klicksafe und Referentin bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz. Sie ist Diplom-Pädagogin und arbeitete lange Jahre in pädagogischen Einrichtungen wie Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kinderheimen und Kindertagesstätten. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind derzeit Themen wie (Cyber)Mobbing, Medienethik, Soziale Netzwerke, Smartphones, Apps uvm.

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Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer (Jahrgang 1962) ist seit August 2011 Ministerpräsidentin des Saarlandes. Von August 2011 bis Mai 2012 übernahm sie zugleich das Justizressort, seit Mai 2012 ist sie auch für die Geschäftsbereiche Wissenschaft, Forschung und Technologie zuständig.

Nach ihrem Studium der Rechts- und Politikwissenschaft in Trier und Saarbrücken war sie u. a. Ministerin für Inneres und Sport (2000-2004), Ministerin für Inneres, Familie, Frauen und Sport (2004 – 2007), Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur (2007 – 2009) und Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport (2009 – 2011).

Annegret Kramp-Karrenbauer übernimmt zudem zahlreiche politische und gesellschaftliche Funktionen. So ist sie u. a. seit 2001 Stellvertretende Bundesvorsitzende der Frauen Union, seit 2010 Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands, seit 2011 Landesvorsitzende der CDU Saar und seit Juni 2015 Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e. V.

Von August 2011 bis Dezember 2014 war sie Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Für ihr deutsch-französisches und europäisches Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet (z. B. 2016 französischer Verdienstorden ‚Officier de l’ordre national de la Légion d’honneur‘ und Ehrung durch die französische Zeitschrift „Politique Internationale“ und die Rechtsanwaltskammer Paris).

Prof. Dr. Stephan Ory

Stephan Ory (*1958 in Saarbrücken) ist seit 2005 Vorsitzender des Medienrates der Landesmedienanstalt Saarland. Der Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Medienrechts ist zudem Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), Gründungsmitglied, Vorsitzender des Vorstandes und Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR), Vorsitzender des EDV-Gerichtstages und Mitglied des Studienkreises für Presserecht und Pressefreiheit e. V. . Seit 2001 Lehrbeauftragter, wurde er 2009 von der Universität des Saarlandes zum Honorarprofessor für Rundfunkrecht und Urheberrecht bestellt.

Ory studierte von 1978 bis 1983 Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes. Er legte 1983 die Erste juristische Staatsprüfung und 1986 die Zweite juristische Staatsprüfung ab. Parallel dazu übernahm Ory in der Zeit von 1983 bis 1985 Funktionen in der Anstalt für Kabelkommunikation in Ludwigshafen am Rhein. 1986 promovierte er an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes über das Thema „Freiheit der Massenkommunikation“.

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Thomas-Gabriel Rüdiger, M.A.

Thomas-Gabriel Rüdiger (geb. am 27.08.1980 in Gera) ist studierter Kriminologe am Institut für Polizeiwissenschaft der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg. Seine Forschungsinteressen liegen insbesondere auf digitalen Straftaten und Interaktionsrisiken sozialer Medien, den Auswirkungen digitaler Polizeiarbeit sowie dem Verständnis von Normenentwicklungen und -kontrolle im digitalen Raum.

Weitere Schwerpunkte sind hierbei die Auswirkungen des deutschen Kinder- und Jugendmedienschutzes auf die Entwicklung digitaler Straftaten sowie die Bedeutung von Medienbildung für den Bereich der digitalen Kriminalprävention. Neben der Veröffentlichung von einer Vielzahl an Fachpublikationen und der Durchführung europäischer Forschungsprojekte hält er regelmäßig europaweite Fachvorträge, tritt als Experte in unterschiedlichen Fernseh- und Radiosendungen auf und ist ein häufiger Interviewpartner für Online- und Printmedien.

Gleichzeitig berät er politische Gremien und Entscheidungsträger zu Themen rund um Sicherheit und Risiken im digitalen Raum. Im Jahr 2013 wurde er für seine Forschungen zur Begehung krimineller Handlungen in Onlinegames mit dem ersten Europäischen Zukunftspreis der Polizeiarbeit ausgezeichnet. Gegenwärtig promoviert er in einem intradisziplinären Promotionsvorhaben zum Dr. jur. an der Universität Potsdam zur kriminalpolitischen Bedeutung von Cybergrooming. Kontaktmöglichkeiten bestehen u. a. über Twitter: , LinkedIn: tgruediger, Instagram: thomas_gabriel_ruediger und die Internetseite.

Martin Schlak

Martin Schlak, geboren 1988, studierte Physik und Philosophie in Münster, Sevilla und Berlin und besuchte danach die Henri-Nannen-Journalistenschule. Im August vergangenen Jahres arbeitete er drei Wochen undercover in der Redaktion von RT Deutsch in Berlin. Seitdem kann er auch Propaganda schreiben.
Er arbeitet als Redakteur beim Reportagemagazin „GEO“ und lebt in Hamburg.

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Jürgen Schmidt

Jürgen Schmidt ist als Teamleiter langjährig in der Schulsozialarbeit tätig und Mitglied des Leitungsteams von Konflikt-KULTUR. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Konflikt- und Einzelhilfe, Gewalt- und Suchtprävention, Mobbing- und Kinderschutzintervention. Er ist Fachsozialarbeiter für klinische Sozialarbeit und Gestalttherapeut. Schwerpunkte seiner Vortrags- und Fortbildungstätigkeit sind das Systemische Konflikt- und Fall-Management in der Schule, die Systemische Kurzintervention, der demokratisch-pädagogische Klassenrat und die Intervention bei Mobbing und suchtmittelkonsumierenden Schülern.

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Dr. Jörg Ukrow

Dr. Jörg Ukrow (geb. am 6. Dezember 1960 in Heusweiler, verheiratet, drei Kinder) ist seit 2003 stellvertretender Direktor der LMS. Zuvor war er nach Studium der Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Universität des Saarlandes und Abschluss der beiden juristischen Staatsexamina von 1989 bis 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität des Saarlandes und Geschäfts und Geschäftsführer des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes und von 1992 bis 2003 Leiter des Medienreferates in der Staatskanzlei des Saarlandes.

Er ist seit 1994 Mitglied im Landesprüfungsausschuss für Juristen des Saarlandes und seit 1998 Gründungsmitglied der Redaktion der „Zeitschrift für europarechtliche Studien (ZEuS)“.

Seit 2011 ist Dr. Ukrow stellvertretender Vorsitzender, seit 2016 zudem geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR) e.V. Seit 2015 ist er Landesvorsitzender der Europa-Union Saar.

Er ist Autor zahlreicher Publikationen insbesondere zu Fragen des Europarechts, Verfassungsrechts, Rundfunkrechts, Jugendschutzrechts und Glücksspielrechts.

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Dr. Eva Ellen Wagner

Dr. Eva Ellen Wagner, geboren 1984, studierte Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Kultur- und Medienrecht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach ihrer Ersten Juristischen Prüfung 2008 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht (Prof. Dr. Dieter Dörr) an der Universität Mainz beschäftigt und promovierte dort 2010 mit einer Arbeit zur Neuordnung der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Nach Referendariat und zweiter juristischer Staatsprüfung kehrte sie 2013 als akademische Rätin auf Zeit an die Universität Mainz zurück und widmet sich dort im Rahmen eines Habilitationsprojekts Fragestellungen der europäischen Rechtsunion sowie weiteren Forschungsvorhaben im Verfassungs-, Europa- und Medienrecht.

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Ulli Wagner

Ulli Wagner wurde am 12.12. 1958 in Saarbrücken geboren. Sie studierte Germanistik, Soziologie, Geschichte und Niederländisch in Köln und Berlin und arbeitet seit 1986 beim und für den Saarländischen Rundfunk. Erst als ständige freie Mitarbeiterin, seit knapp 20 Jahren als festangestellte Reporterin, Moderatorin und Chefin vom Dienst. Bereits als freie Mitarbeiterin engagierte sie sich im Programm-Mitarbeiter-Ausschuss des Senders und wurde stellvertretende Vorsitzende des SR-Personalrates.
Ulli Wagner ist seit 1986 Mitglied im Saarländischen Journalistenverband, engagierte sich viele Jahre besonders für die freien Journalistinnen und Journalisten. In den 90ern wurde sie stellvertretende Landesvorsitzende, seit 2006 steht Ulli Wagner an der Spitze des DJV-Landesverbandes Saar.
Ulli Wagner ist auch Mitglied im Vorstand der Siebenpfeiffer-Stiftung und der Jury für den Siebenpfeiffer-Preis. Pressefreiheit, auch die innere, ist für sie unabdingbar – erst recht in unsicheren Zeiten.

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Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster

Wolfgang Wahlster ist Professor für Informatik an der Universität des Saarlandes und leitet seit 1988 als Direktor und Vorsitzender der Geschäftsführung das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) in Saarbrücken, Kaiserslautern, Bremen und Berlin als die weltweit größte Forschungseinrichtung auf diesem Gebiet mit über 700 Wissenschaftlern.

Seine aktuellen Forschungsgebiete sind multimodale Sprachdialogsysteme, benutzeradaptive Assistenzsysteme für das Internet der Dienste und der Dinge sowie cyber-physische Produktionssysteme auf der Basis digitaler Produktgedächtnisse. Für seine Forschungen wurde er mit dem deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten und Ehrendoktorwürden der Universitäten Darmstadt, Linkoeping und Maastricht ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Nobelpreis-Akademie in Stockholm sowie der deutschen Nationalakademie Leopoldina. Als Mitglied von Beratungsgremien der Bundesregierung wie den Partnern für Innovation und der Forschungsunion hat er Zukunftsprojekte wie Industrie 4.0 und Smart Service Welt mitinitiiert. Mit 68 erfolgreichen Firmenneugründungen leitet er eines der gründungsaktivsten Forschungszentren und ist in zahlreichen industriellen Aufsichtsräten und Beiräten tätig.

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Suzanne Walgenbach

Suzanne Walgenbach, geboren in Marl, NRW, ist Leiterin der Abteilung Marketing bei der Saarländischen Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH. Nach Abitur und Ausbildung war sie in den Auslandsniederlassungen eines Chemie-Konzerns in Paris und London tätig. Danach studierte sie BWL und war als Mitgesellschafterin einer Werbeagentur tätig. Seit 2003 ist sie Marketingleiterin für Tageszeitungen und Anzeigenblattverlage.

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Andre Wolf

Andre Wolf ist Mitarbeiter bei Mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch. Der gemeinnützige Verein klärt unter anderem über Falschmeldungen, Abofallen, Spam, Fake-Gewinnspiele, schädliche Links und Phishingmails auf. Jeder kann verdächtige Funde melden, der Verein prüft die eingehenden Meldungen und veröffentlicht die Recherche.
Nach mehreren Semestern Theologiestudium und einigen Jahren Berufserfahrung als Verantwortlicher für Medien und Kommunikation ist nun die Analyse von Internetinhalten, speziell der sozialen Medien Wolfs Fachgebiet.

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Prof. Dr. Katharina Zweig

Prof. Dr. Katharina A. Zweig, Biochemikerin (2001) und Bioinformatikerin (2006) mit Promotion in der Informatik in Tübingen (2007), bis 2009 als Postdoc in Ungarn im Bereich der statistischen Physik. Bis 2012 Nachwuchsgruppenleiterin an der Universität Heidelberg und seit 2012 Professorin an der TU Kaiserslautern; Leiterin des Lehrstuhls „Graphentheorie und Analyse komplexer Netzwerke“.

Federführende Konzeption und Studiengangkoordinatorin des Studiengangs „Sozioinformatik“, der sich mit den Auswirkungen der Informatik auf die Gesellschaft beschäftigt. Ausgezeichnet als Juniorfellow der Gesellschaft für Informatik und als „Digitaler Kopf“ Deutschlands (2014).

Hauptforschungsgebiet: wann kann welcher Algorithmus sinnhaft auf welche Datenmenge und Fragestellung angewendet werden („Algorithm literacy“)? Ebenso Fragen nach der „Algorithm Accountability“, der Überprüfbarkeit der Berechnungen von Algorithmen und ihrer Interpretation, wenn die Algorithmen selbst nicht offengelegt sind.

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